Nagelpilz: 7 Tipps für Diabetiker

Nagelpilz: Viele Diabetiker sind betroffen

Unter Diabetikern ist Nagelpilz weit verbreitet. Die Stoffwechselerkrankung kann eine Infektion auf unterschiedliche Weise begünstigen – Durchblutungsstörungen, Nervenschäden und eine verminderte Immunabwehr spielen hier eine zentrale Rolle. Nagelpilz tritt bei Diabetes allerdings nicht nur gehäuft auf, er kann auch ernstere Folgen als im Normalfall haben. Die regelmäßige Pflege und Kontrolle der Füße ist daher für Patienten mit Diabetes unverzichtbar.

Optimale Blutzuckereinstellung als Basis

Ein erhöhter Blutzuckerspiegel begünstigt Gefäß- und Nervenschäden und kann auch das Risiko für Infektionen erhöhen. Insofern ist eine gute Blutzuckereinstellung das A & O – zur Vorbeugung von Nagelpilz ebenso wie zum Schutz vor weiteren typischen Folgeerkrankungen von Diabetes. Wichtig sind eine konsequente Befolgung der verordneten Therapie sowie eine regelmäßige Blutzuckerkontrolle und die Dokumentation der Werte in einem Blutzuckertagebuch. Ihr Diabetologe wird Sie dazu umfassend beraten. In Diabetesschulungen erlernen Patienten alles über den Umgang mit Ihrer Erkrankung und erfahren Wissenswertes zum Thema Fußpflege bei Diabetes.

Die richtige Fußpflege für Diabetiker

Verletzungen an den Füßen heilen bei Diabetikern oft schlecht – Infektionen wird so der Weg geebnet. Umso wichtiger ist eine geeignete, sanfte Fußpflege für Diabetiker. So sollte beispielsweise ein Fußbad nicht länger als 5 Minuten dauern, beim Trocknen sollte eher getupft als gerubbelt werden und zur Hornhautentfernung eignet sich ein Bimsstein eher als eine Hornhautfeile aus Metall. Die wichtigsten Eckpunkte zur Fußpflege bei Diabetes wird Ihnen Ihr Diabetologe mit auf den Weg geben – ein regelmäßiger Besuch beim Podologen kann hier zusätzlich Sicherheit bringen.

Allgemeine Maßnahmen zum Schutz vor Nagelpilz befolgen

Zum Schutz vor Nagelpilz sollten Diabetiker die vorbeugenden Maßnahmen befolgen, die auch für gesunde Menschen gelten: Laufen Sie im Schwimmbad nicht barfuß, waschen Sie Ihre Socken bei mindestens 60 Grad und tragen Sie atmungsaktive Schuhe in der richtigen Größe. Trocknen Sie nach dem Duschen oder Baden Ihre Zehenzwischenräume gründlich ab und lassen Sie Ihre Füße auch ab und zu „atmen“ (zum Beispiel im Bett keine Socken tragen). Alle Tipps zum Thema finden Sie hier auf einen Blick: Nagelpilz vorbeugen.

Tägliche Kontrolle der Füße auf Veränderungen bzw. Verletzungen

Nervenschädigungen und eine gestörte Schweißbildung begünstigen das Risiko für Verletzungen und Infektionen im Fußbereich, die aufgrund eines herabgesetzten Schmerzempfindens häufig nicht frühzeitig bemerkt werden. Daher sollten Diabetiker Ihre Füße einmal täglich auf mögliche Veränderungen hin kontrollieren – ein Spiegel kann dabei hilfreich sein! Achten Sie auch auf die Zehenzwischenräume! Bemerken Sie Risse, Druckstellen oder kleine Verletzungen? Sind Verfärbungen der Nägel erkennbar? In diesem Fall sollte ein Arzt für eine schnelle Behandlung konsultiert werden.

Ärztliche Kontrolle mindestens einmal pro Jahr

Schon kleinere Verletzungen oder Schwielen können bei Diabetikern zu Komplikationen führen. Eine regelmäßige ärztliche Kontrolle der Füße und Nägel ist daher besonders wichtig! Als Faustregel gilt: Bei Diabetes mindestens einmal im Jahr zum Fuß-Check beim Hausarzt oder Diabetologen. Je früher krankhafte Veränderungen erkannt werden, desto besser.

Nagel Batrafen®: auch für Diabetiker geeignet1

Sollten Sie typische Anzeichen von Nagelpilz wie gelblich-braune Verfärbungen und eine Veränderung der Nagelstruktur bemerken, ist ein Gang zum Arzt anzuraten. Für die Behandlung werden – je nach Ausdehnung des Pilzbefalls – medizinischer Nagellack oder auch Lack in Kombination mit Tabletten eingesetzt. Nagel Batrafen® ist für Diabetiker geeignet.1 Der enthaltene Wirkstoff Ciclopirox brachte in Studien überzeugende Ergebnisse in Bezug auf die Behandlung von Nagelpilz bei Diabetes.

1 Seebacher C et al. (2001) Cutis 68: 17-22
Pflichttexte:

Nagel Batrafen® / Nagel Batrafen® A.
Wirkstoff: Ciclopirox 8% .
Anwendungsgebiet: Pilzerkrankungen der Nägel.
Apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65908 Frankfurt am Main.
Stand: Juli 2014 (SADE.ZTV.16.04.1122)

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